Heilpraktiker Dirk Rexroth Rastatt - Blutegeltherapie

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Wie wirkt die Blutegeltherapie

Der Blutegel gibt während des Saugvorgangs Substanzen in des Körper des Patienten ab, die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Eglin und Hirudin.

Eglin blockiert die entzündungsauslösenden Enzyme in ihrer Aktivität, auf diese Weise wirkt sie dem Entzündungsprozessen entgegen, eine weitere wertvolle Eigenschaft ist seine schmerzstillende Wirkung.

Hirudin beieinflusst den Blutgerinnungsfaktor Thrombin und hemmt somit die Blutgerinnung, dadurch verbessert sich die Fliesseigenschaft des Blutes. Die Bildung von Thrombosen werden vermindert, bestehende Thromben werden aufgelösen, und die Emboliegefahr deutlich verringert. Desweiteren wirkt Hirudin krampflösende auf Gefässe und führt somit zu einer Entstauung. Hirudin nimmt außerdem positiven Einfluss auf die Bildung der weissen Blutkörperchen (Leukozyten), da diese eine ganz wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen, entlastet deren erhöhte Anzahl sowie deren gesteigerte Tätigkeit das Immunsystem erheblich. Außerdem kommt es durch Hirudin zu einer Steigerung des Lymphflusses, wodurch es zu einer schnelleren Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper kommt.

Bei welchen Leiden kann die Blutegeltherapie helfen

Bei allen Erkrankungen, denen Durchblutungsstörungen oder Entzündungsprozesse zugrunde liegen

- Besenreiser

- Krampfadern

- Thrombosen

- Arthrosen

- Arthritis

- Rheuma

- Gicht

- chronischen Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden.

Wann darf die Therappie nicht angewendet werden

Bei Menschen, die blutverdünnende Medikamente, wie Acetylsalicylsäure, Marcumar etc. einnehmen oder allergisch auf den Wirkstoff Hirudin reagieren, wer ein stark geschwächtes Immunsystem hat oder unter Blutarmut leidet. Ebenfalls darf die Therapie bei Schwangeren nicht angewendet werden.

Ablauf der Blutegeltherapie

Der Blutegel wird mittels einer Pinzette und einem Glas auf die gewünschte Position platziert.

Wenn der Egel eine ihm angenehme Stelle gefunden hat, dringt er mit seinen Zähnchen in die Haut ein und gibt seinen Speichel in die Öffnung während des gesamten Blutsaugens ab.

Der Biss ist für den Patienten nicht schmerzhafter als ein leichter Mückenstich.

Während der Behandlung nimmt der Blutegel zwischen 10 und 20 ml Blut auf, man Bezeichnet diese Therapie oft auch als "Mini-Aderlass".

Sobald ein Blutegel genügent Blut aufgenommen hat fällt er selbstständig vom Körper ab. Da diese zwischen 30 und 90 Minuten dauern kann sollte der Patient genügend Zeit mitbringen, denn der Blutegel darf niemals von der Haut abgerissen werden.

Sollte es aus irgendwelchen Gründen erforderlich sein, den Egel zu entfernen, kann der Therapeut das Tier mithilfe eines Holzspatels oder eines in Alkohol getränkten Tupfers vorsichtig abnehmen.

Nach der Blutegeltherapie

Nachdem der Egel abgefallen ist, beginnt die Wunde zu bluten. Dieses Nachbluten ist erwünscht und sollte nicht unterbunden werden, denn es erhöht die Wirksamkeit der Blutegeltherapie und hat eine entstauende Wirkung. Ausserdem wird die Wunde durch die Blutung von Keimen befreit. Zum Abschluss der Behandlung wird die Wunde mit einem sterilen und lockeren Verband versorgt, der spätestens am Folgetag gewechselt werden muss.

Das Nachbluten kann bis zu 12 Stunden dauern. In einzelnen Fällen kann es auch bis zu 24 Stunden anhalten. Die durch den Biss entstandene kleine Wunde verheilt innerhalb von einer bis drei Wochen. Nur selten bleibt eine winzige Narbe zurück.